Publication Date

2016

Abstract

Die Ansicht, dass das Matthäusevangelium in Galiläa abgefasst wurde, hat in der jüngeren Matthäusforschung zunehmend Zustimmung gefunden. Dieser Beitrag unterwirft die Galiläa-Hypothese einer detaillierten kritischen Sichtung. Er prüft die Indizien, die für diese Verortung vorgebracht wurden, und sucht zu zeigen, dass diese nicht als sonderlich stark und überzeugend zu werten sind. Ferner wird aufgewiesen, dass die These einer Lokalisierung des Matthäusevangeliums in Galiläa eine Reihe von gewichtigen Schwachpunkten birgt, die die Vertreter der Galiläa-Hypothese in den Blick nehmen müssten, um mit ihrer Sicht die nach wie vor geläufigere These, dass das Matthäusevangelium im syrischen Antiochien verfasst wurde, in Frage stellen zu können.

Document Type

Journal Article

Access Rights

ERA Access

Access may be restricted.

Share

COinS